Gärtnern wird zum Kinderspiel

In ein Kinderhochbeet
(www.hochbeet.com, siehe Bild oben) gehört nicht nur
Gemüse, sondern unbedingt auch hübsche
Blüten, um die Kinder mit dem Farbenspiel zu
begeistern. Zudem locken farbenfrohe Beete Insekten wie
Bienen, Hummeln und Schmetterlinge an.

Buddeln, Gießen und Pflücken – Kinder für den eigenen Garten begeistern

Eine eigene Ecke im Garten sorgt für Beschäftigung für Groß und Klein im Freien. Wenn sich Kinder um Pflanzen kümmern dürfen, bekommen sie eine Verbindung zum Kreislauf der Natur. Um erste Erfahrungen mit dem Keimen und Wachsen zu machen und die Bedürfnisse von Pflanzen kennenzulernen, braucht es nicht einmal einen Garten. Auch einige Töpfe oder ein kleines Hochbeet auf dem Balkon erfüllen diesen Zweck. Jetzt zum Saisonbeginn ist die beste Zeit, mit der Arbeit zu beginnen.

Den Garten kindgerecht gestalten

Wenn genügend Platz vorhanden ist und Eltern vermeiden möchten, dass Pflanzen beim Spielen der Kinder in Mitleidenschaft gezogen werden, empfiehlt sich eine Aufteilung des Gartens in verschiedene Räume. Ein abgeschirmter Bereich – am besten mit bewachsenen Rankgittern, Naturhecken oder Beerensträuchern umgeben – bietet Kindern Raum zur freien Entfaltung und Erwachsenen die Möglichkeit zum Entspannen. Für erhöhte Sicherheit sorgt eine dichte Hecke, die den gesamten Garten begrenzt. Ebenso sollten Wege stolperfrei angelegt sein und mit eine möglichst (versteckten) Beleuchtung ausgestattet sein, damit auch in den Abendstunden für genügend Helligkeit gesorgt ist. Giftige sowie bedenkliche Pflanzen (wie z.B. Disteln, Kletten usw.) sollten in einem Garten, der von Kindern besucht wird, nicht angepflanzt werden. Die Gefahr das die Kinder in einem unbeobachteten Moment die Pflanzen berühren, verzehren oder damit Spielen ist zu groß. Ein Beispiel für eine giftige Pflanze ist der Rote Fingerhut (Digitalis purpurea), dabei sind alle Pflanzenteile hochgiftig. Auch Efeu, Maiglöckchen, Goldregen und die europäische Eibe sind sehr giftige Pflanzen, die nicht in einem kindgerechten Garten gepflanzt werden sollten, um gefährliche Zwischenfälle zu vermeiden.

Wenn
genügend Platz vorhanden ist und Eltern vermeiden
möchten, dass Pflanzen beim Spielen der Kinder in
Mitleidenschaft gezogen werden, empfiehlt sich eine
Aufteilung des Gartens in verschiedene Räume. Ein
abgeschirmter Bereich – am besten mit bewachsenen
Rankgittern, Naturhecken oder Beerensträuchern
umgeben – bietet Kindern Raum zur freien Entfaltung und
Erwachsenen die Möglichkeit zum Entspannen. Für
erhöhte Sicherheit sorgt eine dichte Hecke, die den
gesamten Garten begrenzt. Ebenso sollten Wege stolperfrei
angelegt sein und mit eine möglichst (versteckten)
Beleuchtung ausgestattet sein, damit auch in den Abend-
stunden für genügend Helligkeit gesorgt ist.

Farbenfrohe Kinderhochbeete

In ein Kinderhochbeet (www.hochbeet.com, siehe Bild ganz oben) gehört nicht nur Gemüse, sondern unbedingt auch hübsche Blüten, um die Kinder mit dem Farbenspiel zu begeistern. Zudem locken farbenfrohe Beete Insekten wie Bienen, Hummeln und Schmetterlinge an. Auch mit ihrem Duft sprechen Blüten die Sinne der Kinder an. Pflegeleicht und spannend ist beispielsweise die Kapuzinerkresse (Tropaeolum), die in leuchtendem gelb, orange und rot erblüht. Außerdem sind die Blüten und die Blätter der Pflanze essbar. Für großes Erstaunen sorgt bei den Kleinsten, wenn auch die Blüten im Salat oder als Dekoration warmer Speisen mitgegessen werden dürfen. Kapuzinerkresse gedeiht gut im Topf ebenso wie Schnittlauch (Allium schoenoprasum), bei dem nicht nur die Stängel, sondern auch die lila Blütenbällen würzig schmecken. Essbar und dekorativ sind außerdem Ringelblumen (Calendula officinalis) und die Blüten der Indianernessel (Monrade didyma), die nach Zitrone schmecken.

Duftende Blumenbeete

Die Schokoladen-Kosmee (Cosmos atrosanguineus) riecht nach köstlicher Schokolade und wird ihrem Namen daher absolut gerecht. Auch Löwenmäulchens (Artirrhum majus) sind ein vielversprechendes Abenteuer für Kinder. Bei leichtem Druck auf die Seiten der Blüte öffnet sich ein „Maul“ und gibt den Blick frei auf kleine „Zähne“. Als Klassiker dürfen Sonnenblumen (Helianthus) natürlich auch nicht fehlen. An ihrem Beispiel können Kinder lernen, wie aus einem kleinen Samen eine riesige Blüte wächst. Wenn nur noch wenig Platz im Beet vorhanden ist, können klein-wüchsige Exemplare zum Einsatz kommen. Gut für ein Kinderblumenbeet eignen sich auch Strohblumen (Helichrysus bracteatum), mit deren getrockneten Blüten sich gut basteln lässt.

Gartenwerkzeug für Kinder

Wer mit dem Nachwuchs im Garten arbeiten will, sollte geeignetes Werkzeug für die Kinder zu Hand haben. Eine eigene Gießkanne in der Lieblingsfarbe und Gartenhandschuhe in Kindergröße können die Motivation zum Mithelfen erheblich steiger. Mit kleiner Schaufel, Haken und Rasenrechen (Bild oben Mitte, www.galabau-bw.de) wird die Arbeit zum Spaß, um Verletzungen zu vermeiden, sollte auf gute Qualität und haltbares Material geachtet werden. Im Frühling und Sommer ist es aufregend, eigene Möhren, Radieschen oder Erbsen im „Kinderbeet" auszusäen und natürlich zu ernten. Obstbäume und Beerensträucher bereichern den Naschgarten - dessen Früchte schmecken gut und sind gleichzeitig gesund. Ein Vogelfutterhaus bringt zusätzlich Leben in den Garten, das Groß und Klein gemeinsam beobachten können.   

Wer mit dem
Nachwuchs im Garten arbeiten will, sollte geeignetes
Werkzeug für die Kinder zu Hand haben. Eine eigene
Gießkanne in der Lieblingsfarbe und Gartenhandschuhe
in Kindergröße können die Motivation zum
Mithelfen erheblich steiger. Mit kleiner Schaufel, Haken
und Rasenrechen (Bild oben Mitte, www.galabau-bw.de) wird
die Arbeit zum Spaß, um Verletzungen zu vermeiden,
sollte auf gute Qualität und haltbares Material
geachtet werden.

Spielhaus mit Sitzplatz

Normalerweise wächst ein Garten langsam. Kinder haben allerdings je nach Alter unterschiedliche Bedürfnisse, die erfüllt werden wollen. Am besten bezieht man diese Veränderungen direkt in die Planung mit ein. Wo in den ersten Jahren ein Sandkasten zum Buddeln einlädt, kann später ein Spielhaus entstehen. Wird dies in die Höhe gebaut, können die Kinder den Garten von oben erleben. Darunter lässt sich ein schattiger Sitzplatz integrieren, an dem es an heißen Tagen angenehm kühl ist. Bei Spielgeräten gilt grundsätzlich, dass sie aus Sicherheitsgründen vom Fachmann eingebaut werden sollten. Der Landschaftsgärtner kennt zudem neue Spielgeräte, die mehr bieten als Schaukel und Rutsche - eine Kletterwand zum Beispiel. Auch Naturmaterialien wie Holzstämme lassen sich so umfunktionieren, dass sie Teil der Spiellandschaft werden. Mit Erfahrung lassen sich Orte zum Entspannen für die Eltern schaffen und gleichzeitig altersgerechte Spielplätze, in denen Kinder ausgiebig und sicher toben können. Inspirationen und Landschaftsgärtner vor Ort unter: www.mein-traumgarten.de

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