Eine Extraportion Glück fürs neue Jahr

Partystimmung, Feuerwerk und
Fondue - das gehört zur Silvesternacht genauso dazu
wie so mancher Glücksbringer. Schließlich
möchte man das neue Jahr so glücklich,
erfolgreich und gesund wie nur möglich erleben. Da
kommen in der Nacht der Nächte Glückssymbole wie
Schornsteinfeger, Marzipanschweinchen oder
vierblättrige Kleeblätter genau richtig. Andere
Länder, andere Sitten - das gilt auch in dieser
Hinsicht. Unsere europäischen Nachbarn sind teils
deutlich kreativer, was Glücksbringer und
Gebräuche rund um die Silvesternacht angeht. Quelle:
UnsplashIan-Schneide

Mit diesen Traditionen und Bräuchen feiert Europa in der Silvesternacht

Partystimmung, Feuerwerk und Fondue - das gehört zur Silvesternacht genauso dazu wie so mancher Glücksbringer. Schließlich möchte man das neue Jahr so glücklich, erfolgreich und gesund wie nur möglich erleben. Da kommen in der Nacht der Nächte Glückssymbole wie Schornsteinfeger, Marzipanschweinchen oder vierblättrige Kleeblätter genau richtig. Andere Länder, andere Sitten - das gilt auch in dieser Hinsicht. Unsere europäischen Nachbarn sind teils deutlich kreativer, was Glücksbringer und Gebräuche rund um die Silvesternacht angeht.

Sprung vom Stuhl oder ins kalte Wasser

Eiskalt ins neue Jahr starten, dieses Motto nehmen viele Menschen in den Niederlanden wörtlich. Das "Nieuwjaarsduik", das Neujahrstauchen, hat hier eine lange Tradition. Allein in Scheveningen wagen jedes Jahr Tausende den Sprung in die eiskalten Nordseefluten, um buchstäblich das alte Jahr abzuwaschen. Allmählich setzt sich dieser Brauch auch an der deutschen Nordseeküste, etwa in Büsum in Schleswig-Holstein, durch. Ebenso beliebt ist das Eisschwimmen in einem See in Osteuropa, etwa in Tschechien. In Dänemark hingegen macht man es sich einfach beim Glückssprung: Dafür greift man sich kurzerhand einen Stuhl und hüpft kurzerhand von ihm ins neue Jahr. Das soll das Glückskonto frisch aufladen. Ob es hilft, kann jeder gleich bei Lotterien probieren. Menschen aus 18 Ländern tippen, wie jeden Freitag, auch am 28. Dezember und 4. Januar beim Eurojackpot mit. Glücklicher als mit einem Millionengewinn lässt sich wohl kaum das Jahr 2019 beginnen. Bis zu maximal 90 Millionen Euro können sich dabei im Jackpot befinden.

Der
Schornsteinfeger zählt zu den Glückssymbolen,
die für ein erfolgreiches neues Jahr sorgen sollen -
vielleicht hilft er ja sogar beim Tipp der richtigen
Gewinnzahlen. Foto: djd/Eurojackpot/MünsterView/H.
Witte

Glücksbringer und Aberglaube rund ums liebe Geld

Auf der Jagd nach dem Glück gibt es jedenfalls die unterschiedlichsten Aberglauben. In Polen zum Beispiel ist es üblich, eine Schuppe des Weihnachtskarpfens aufzuheben und ins Portemonnaie zu legen. Das soll im neuen Jahr stets für finanziellen Nachschub sorgen. Ums Liebesglück geht es bei einer anderen Tradition: Ledige polnische Frauen legen sich in der Silvesternacht einige Mohnkörner in den Schuh, um im neuen Jahr den Traummann zu treffen. Reizvoll ist in jedem Fall der Blick in die Zukunft. Was man traditionell mit dem Bleigießen versucht, betreibt man in Finnland - ebenfalls ein Eurojackpot-Land - im XXL-Format: Hier wird gleich ein ganzes Hufeisen eingeschmolzen, um es anschließend in kaltem Wasser erstarren zu lassen und seine Formen zu deuten. Wer weiß, vielleicht sieht das Metall ja wie ein großer Haufen Bargeld aus?

Europa fiebert mit

Spieler aus 18 europäischen Ländern fiebern jeden Freitagabend mit, wenn in der finnischen Hauptstadt Helsinki die Gewinnzahlen für den Eurojackpot gezogen werden. Staatliche Lotteriegesellschaften ermöglichen in den einzelnen Ländern die Teilnahme. Für den Hauptgewinn ist ein Tipp mit fünf richtigen Zahlen aus 50 sowie zwei richtigen Eurozahlen aus zehn nötig. Mindestens zehn Millionen Euro liegen jeweils im Jackpot, die Höchstsumme beträgt 90 Millionen Euro.

Cocktailideen für die Silvesternacht

Auch in der Nacht der Nächte muss es nicht immer das traditionelle Glas Sekt sein, mit dem das neue Jahr begrüßt wird. Ein edler Cocktailfavorit, der sich einfach zu Hause mixen lässt, ist etwa ein klassischer Manhattan: Dazu 4 cl Whiskey, 2 cl Wermut und 2 Spritzer Angosturabitter in einem Glas mit Eis rühren, anschließend durch ein Barsieb in ein gekühltes Glas, etwa einen formschönen Kelch, laufen lassen. Der Manhattan wird ohne Eis, aber gerne mit einer Cocktailkirsche serviert. Wer ein Feuerwerk in der Silvesternacht nicht nur unter freiem Himmel, sondern auch beim kulinarischen Genuss erleben will, kann etwa einen "Flaming Vulcano" probieren. Die Wurzeln dieser Spezialität werden auf Hawaii vermutet. Cocktail-Profis kennen verschiedene Rezeptvarianten, zur Partynacht passt beispielsweise diese sehr gut: 3cl Himbeergeist und 2cl Blue Curacao in eine Cocktailschale geben und vorsichtig anzünden, anschließend mit Sekt ablöschen. Zum Schluss noch mit etwas Orangensaft geschmacklich abrunden.

Mit selbst
kreierten Cocktails kann man Gäste in der letzten
Nacht der Jahres überraschen. Foto: djd/BSI/thx

Old Fashioned - im eigenen Stil

Er gilt als Urahn aller Cocktails: Der "Old Fashioned" darf in gehobenen Cocktail-Bars keinesfalls auf der Karte fehlen. Auch zu Hause lässt sich das luxuriöse Getränk einfach herstellen. Ob mit Whiskey, Rum oder Cognac, darüber scheiden sich allerdings die Geister. "Wie bei vielen Basisrezepten kann auch hier der Barmixer kreative Akzente setzen und selbst Klassikern immer wieder eine eigene Note verleihen", sagt Angelika Wiesgen-Pick, Geschäftsführerin des Bundesverbandes der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e.V. (BSI). In jedem Fall bildet eine hochwertige Spirituose die Grundzutat, ergänzt um einige Spritzer Bitter und fruchtige Noten, ob Orangenlikör oder etwas Feige. Alles wird gemixt und auf Eis serviert.

Gute Vorsätze zu Silvester oder zum Geburtstag müssen vor allem realistisch sein

Für einen "Neuanfang" suchen sich die meisten Menschen bestimmte Stichtage heraus: Das kann der Jahresbeginn sein oder auch der Geburtstag. Dann will man sein Leben ändern, mit Sport beginnen, mit dem Rauchen aufhören oder endlich ein paar Kilo abnehmen. Meist haben diese Vorsätze allerdings nur eine kurze Haltbarkeit - es ist offenbar viel schwerer als gedacht, seinen gewohnten Lebenswandel zu ändern. Wie kann man illusorische Vorsätze und die damit verbundene Enttäuschung vermeiden?

Realistische Ziele setzen und handschriftlich festhalten

"Realistisch heißt, ein Ziel muss 'wahr' sein. Es muss sowohl mit der inneren Einstellung, als auch mit den äußeren Gegebenheiten, den Fähigkeiten und dem Umfeld übereinstimmen. Andernfalls ist man nicht fähig, sich über längere Zeit hinweg zu motivieren", so Nikolaus Obersteiner, der das weekview Zeitplansystem entwickelt hat. Wer sich etwa vornehme, jeden Tag eine halbe Stunde zu joggen, könne diesen Vorsatz gar nicht erfolgreich umsetzen, weil auch mal etwas dazwischenkommt. Besser sei es, sich klare, gut umschriebene, aber erreichbare Ziele zu setzen. "Wer abnehmen will, darf sich keine utopischen Ziele für einen Zeitpunkt in weiter Ferne setzen", erklärt Obersteiner weiter. Weit günstiger sei es, jede Woche darauf zu achten, zum Beispiel ein halbes Kilo abzunehmen. Nach einem halben Jahr ist man nicht nur 13 kg leichter, sondern hat an den neuen Essgewohnheiten Gefallen gefunden. So wie man seine guten Vorsätze am besten klassisch schriftlich fixiert, sollte man auch Erfolge sowie Rückschläge in einem Kalender aufzeichnen. "Oft hilft das Aufschreiben dabei, Fortschritte überhaupt erst zu erkennen oder sich Misserfolge einzugestehen", so Obersteiner. Habe man es dann geschafft, seinen Zielen ein Stück näherzukommen, sollte man sich für den Erfolg bewusst belohnen. Das motiviere dazu, weiter durchzuhalten.

Planungshilfen für die Umsetzung guter Vorsätze

Ein ganzes Sortiment an praktischen Planern in vielen Größen und Varianten sind etwa im Onlineshop unter www.weekview.de erhältlich. Mit ihnen ist es zum Beispiel ganz einfach, alle relevanten Daten, die man für die Umsetzung der guten Vorsätze benötigt, in einem Buchkalender beisammenzuhalten. Dabei wird der Nutzer von einem durchdachten Zeitplansystem mit gut strukturierten Planungshilfen unterstützt. So gibt es Platz für die Lebens- und Jahresziele und übersichtliche Quartals- und Monatsansichten, in denen man Fortschritte und Rückschläge schriftlich festhalten kann. Ebenso gibt es für jede Woche eine Doppelseite, auf der man seine Wochenprioritäten und alle Wochentermine eintragen kann.

Auf das Wesentliche konzentrieren

Im Onlineshop unter www.weekview.de findet man auch das "weekBoard", mit dem man unabhängig vom Kalender alle wichtigen Themen einer Woche strukturieren und übersichtlich festhalten kann. Diese Planer sind für die ganze Familie ein Hilfsmittel, um sich während der Woche auf das zu konzentrieren, worauf es ankommt - und so in Schule, Beruf und im Privatleben den Überblick zu behalten. Wenn sich die Familienmitglieder regelmäßig am Sonntagabend Zeit nehmen, die bevorstehende Woche zu planen, gelingt es viel leichter, alle Lebensbereiche der Einzelnen in Einklang zu bringen. Vor allem kann man damit lernen, sich nicht in Unwichtigem oder scheinbar Dringlichem zu verlieren, sondern die wirklich relevanten Belange jedes Einzelnen zu berücksichtigen.

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