Energie frei Haus mit Kollektoren

Zusätzlich können Solarkollektoren auch zur Heizungsunterstützung eingesetzt werden. Voraussetzung dafür ist eine größere Kollektorfläche und ein ausreichend dimensionierter Wärmespeicher für das Heizwasser (Bild links, www.zukunftsheizen.de). Je nach Ausgangssituation kann durch die Kombination einer Öl-Brennwertheizung mit einer Solaranlage der Brennstoffbedarf um etwa 30 bis 40 Prozent gesenkt werden.

Mit Solaranlagen lässt sich ein Großteil des eigenen Energiebedarfs decken

In Sachen Sonnenschein ist Deutschland besser als sein Ruf: Gleich 1.600 Stunden lang wurden die Bundesbürger 2014 laut Deutschem Wetterdienst im Durchschnitt von der Sonne verwöhnt. Diese kostenlose Energiequelle sollten Eigenheimbesitzer nicht ungenutzt lassen. „Ganz gleich, ob Hamburg oder Freiburg – rein rechnerisch lohnt sich die Nutzung einer Solaranlage bundesweit. Denn die Sonnenstrahlung reicht, um einen Großteil der selbstbenötigten Energie abzudecken“, betont Braas-Solarexperte Alexander Flebbe.

Bei Photovoltaik-Anlagen setzen viele Hauseigentümer aber nicht nur auf eine effiziente Funktionsweise und eine hohe Zuverlässigkeit. Immer wichtiger wird für sie zudem, dass die Anlage die Optik des Dachs nicht beeinträchtigt. In dieser Hinsicht besitzen gerade Photovoltaik-Indach-Systeme viele Vorteile: Sie sind besonders ansprechend, weil ihre Module direkt anstelle der Dachpfannen ins Dach integriert werden. Im Gegensatz zu Aufdach-Systemen bieten sie so außerdem weniger Angriffsfläche für Windbelastungen. Das deutschlandweit erste TÜV-zertifizierte Indach-System ist das „PV Premium“ von Braas (Bild oben, www.braas.de).

Elegante Indach-Systeme

Grundsätzlich sind zwei Formen von Solaranlagen zu unterscheiden: Solarthermie wird zur Warmwasseraufbereitung und Heizungsunterstützung genutzt. Photovoltaik hin­gegen dient der reinen Stromgewinnung. Bei Photovoltaik-Anlagen setzen viele Hauseigentümer aber nicht nur auf eine effiziente Funktionsweise und eine hohe Zuverlässigkeit. Immer wichtiger wird für sie zudem, dass die Anlage die Optik des Dachs nicht beeinträchtigt. In dieser Hinsicht besitzen gerade Photovoltaik-Indach-Systeme viele Vorteile: Sie sind besonders ansprechend, weil ihre Module direkt anstelle der Dachpfannen ins Dach integriert werden. Im Gegensatz zu Aufdach-Systemen bieten sie so außerdem weniger Angriffsfläche für Windbelastungen. Das deutschlandweit erste TÜV-zertifizierte Indach-System ist das „PV Premium“ von Braas (Bild oben, www.braas.de). Für seine Ästhetik erhielt diese Solarlösung sogar den red dot design award.

Kombination aus Ölheizung und Solaranlage spart Energie und Geld

Bei thermischen Solaranlage übernimmt die Sonne die Erwärmung des Wassers für Küche und Bad. Dies verringert den Verbrauch fossiler Energie und senkt so die Kosten. Die ideale Ergänzung für eine Solaranlage ist eine Ölheizung mit Brennwerttechnik. Sie springt ein, wenn das Wetter wieder schlechter wird. Solarkollektoren decken bis zu 60 Prozent des jährlichen Warmwasserbedarfs. Während der Sommermonate kann eine solche Anlage die Versorgung sogar komplett übernehmen. Zusätzlich können Solarkollektoren auch zur Heizungsunterstützung eingesetzt werden. Voraussetzung dafür ist eine größere Kollektorfläche und ein ausreichend dimensionierter Wärmespeicher für das Heizwasser (Aufmacherbild, www.zukunftsheizen.de). Je nach Ausgangssituation kann durch die Kombination einer Öl-Brennwertheizung mit einer Solaranlage der Brennstoffbedarf um etwa 30 bis 40 Prozent gesenkt werden. Der größte Wärmebedarf fällt jedoch in der kalten Jahreszeit an, daher sollte auch dringend der Heizkessel unter die Lupe genommen werden. Bei Modellen, die älter als 20 Jahre sind, besteht Handlungsbedarf.     
Übrigens: Eine Kesselmodernisierung und die Installation einer thermischen Solaranlage sind weniger aufwändig, als oft angenommen, und in der Regel nach wenigen Tagen erledigt.

Grammer Solarlüftung www.twinsolar.de - Flachkollektor Vitosol Www.viessmann.com

Solar lüften mit Energiegewinn

Frische Luft im Haus und sinkende Energiekosten: In vielen Heizungs- und Lüftungskonzepten stehen sich diese Ziele entgegen. Wenn beispielsweise frische, nicht vorgewärmte Luft über die Fensterlüftung ins Haus gelassen wird, bedeutet das normalerweise einen Verlust an Heizwärme. Es sei denn, man nutzt die Energie der Sonne, um die Frischluft zu erwärmen, bevor sie ins Haus gelangt. Auf diesem Weg lassen sich etwa mit den Solarluftanlagen von Grammer Solar auch kleine Dachflächen für die Nutzung er­schließen (www.twinsolar.de, Bild oben).  
So funktionierts: In einem Solarluft­kollektor wird die Luft vorgewärmt, bevor ein Ventilator sie ins Haus transportiert.

Flachkollektoren für die einfache und schnelle Dachintegration

Der „Vitosol 300-F“ (www.viessmann.com, Bild oben) erzielt seine hohe Energieeffizienz durch ein spezielles, sehr lichtdurchlässiges Antireflexglas, die hochselektive Absorberbeschichtung sowie eine hochwirksame Wärmedämmung. Sein optischer Wirkungsgrad h0 ist mit über 86 Prozent deutlich besser als bei vergleichbaren anderen Kollektoren im Markt.

Die Kollektorgeneration „WTS-F2“ in den neuen Ausführungen K5 und K6 ergänzt das Weishaupt Systemangebot. Auffälligstes Merkmal ist die extrem flache Ausführung (Bild oben, www.weishaupt.de)

Extrem flach: WTS-F2

Die Kollektorgeneration „WTS-F2“ in den neuen Ausführungen K5 und K6 ergänzt das Weishaupt Systemangebot. Auffälligstes Merkmal ist die extrem flache Ausführung (Bild oben, www.weishaupt.de). Dadurch lassen sich diese Solarkollektoren auch in den Aufdach- und Flachdach­varianten sehr gut in die Architektur integrieren. Um während des gesamten Jahres höchstmögliche Erträge zu erzielen, wird das Innenleben des Kollektors wirksam vor Nässeeintrag und vor lang andauerndem Beschlag der Solarglasscheiben geschützt. Die Verbindung der Solarglasscheibe mit dem Alu-Rahmen wird durch einen dauerelastischen, hochwertigen Zweikomponentenkleber hergestellt. Er ist absolut witterungsbeständig und langlebig. Ein ausgeklügeltes Be- und Entlüftungssystem sorgt zusätzlich für ein stets optimales „Klima“ im Inneren des Kollektors.

Der „Vitosol 300-F“ (www.viessmann.com, Bild oben) erzielt seine hohe Energieeffizienz durch ein spezielles, sehr lichtdurchlässiges Antireflexglas, die hochselektive Absorberbeschichtung sowie eine hochwirksame Wärmedämmung.

Edler Sonnenfänger setzt Glanzpunkte

Junkers zeigt mit seinem neuen Vakuum-Röhrenkollektor „VK 120-2 CPC“ (Bild unten www.junkers.com), dass Montagefreundlichkeit und Effizienz nicht im Widerspruch zu edlem Design und hochwertiger Verarbeitung stehen müssen. Die Montage geht sehr leicht von der Hand, denn auch der neue Junkers Röhrenkollektor verfügt über ein einheitliches Befestigungskonzept und die bewährt einfache Steckverbindungstechnik. Gleichzeitig wirkt der „VK 120-2 CPC“ mit seinen neu ge­stalteten Röhreneinfassungen edel und verleiht jedem Gebäude einen hochwertigen Glanz. Kollektorfelder aus Röhrenkollektoren wirken jetzt homogener und ansprechender.

Fördergelder nutzen und gesetzliche Vorgaben erfüllen

Im Rahmen von KfW-Programmen für energie­effizientes Bauen und Sanieren können beim Einbau von Solarluftkollektoren Fördermittel in Anspruch genommen werden, da der Solarertrag voll in die EnEV-Berechnung einbezogen wird (www.kfw.de). Förderung gibt es auch über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Um die Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmebereich auszubauen, bezuschusst das BAFA Investitionen in thermische Solarkollektoranlagen mit 90 Euro pro Quadratmeter angefangener Kollektorfläche. Zusätzlich gilt ein Mindestförderbetrag von 1500 Euro. www.bafa.de

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