Wellness-Region Badezimmer

Die Einteilung macht es. Für hydrotherapeutische Anwendungen müssen Bäder von vornherein professionell geplant werden. Badprofis helfen dabei. Adressen gibt es unter: www.gutes-bad.de Infos zum gezeigten Bad unter: www.aqua-cultura.de, Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Aqua Cultura

10 Tipps für gesundheitsbewusste Genießer

Man muss dem Leib viel Gutes tun, damit die Seele Lust hat, in ihm zu wohnen. – Diese Weisheit aus dem 16. Jahrhundert klingt heute aktueller denn je. Der Weg zum ganzheitlichen Wohlbefinden jedoch hat sich grundlegend verändert. Wurden früher Verzicht und die Abkehr vom Weltlichen gepredigt, ist in der heutigen Zeit  der richtige Mix aus Bewegung, Fitness, Wellness und gesundem Genuss die Basis für Vitalität und Entspanntheit.   

Das Badezimmer für die Hydrotherapie nutzen

Der Wohlfühlstoff Nummer 1 bleibt Wasser – und das in jeder Beziehung: Kühles erfrischt und macht wach. Warmes beruhigt und hilft bei der Regeneration. Erkenntnisse, die sich die Hydrotherapie zunutze macht um den Wärmehaushalt des Körpers wieder in ein Gleichgewicht zu bringen. Durch Wärme- oder Kältereize soll das vegetative Nervensystem angesprochen werden. Dabei gilt immer als Grundprinzip: So viel Wärme wie nötig, so viel Kälte wie möglich. Die Anwendungsgebiete der Güsse sind abhängig von Temperatur und Stärke, mit der das Wasser auf die einzelnen Körper­regionen gerichtet wird.   

Beispiele für Anwendungen sind:
● Ansteigende Güsse oder heiße Rücken- und Nackengüsse lösen Verspannungen   
● Kalte Güsse dienen der Abhärtung bzw. Verbesserung der Durchblutung.   
● Blitzgüsse sind Abhärtungsmaßnahmen und sollen den Stoffwechsel anregen.   

Das herausziehbare Gießrohr kann präzi­se auf einzelne Stellen am Bein angewendet werden und macht kneipsche Waden- und Kniegü̈sse be­sonders komfortabel. Quelle: Dornbracht - Dornbracht Foot Bath Produktkonzept und -design: Sieger Design, Fotos: Stephan Abry, ©Dornbracht, www.dornbracht.com

Um kneipsche Güsse zu genießen, muss man mittlerweile nicht einmal mehr das Haus verlassen. Laut der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) ist nämlich nichts leichter, als im eigenen Badezimmer die therapeu­tische Wirkung der mechanischen sowie temperaturbedingten Reize des Wassers mit unbeschwertem Spaß und vollkommener Ruhe zu verbinden.

Der Dachverband gibt folgende zehn Tipps:
1.
Bei der Planung eines neuen Bades auf die Einteilung in verschiedene Zonen achten und Vorrichtungen für Wasseranwendungen miteinbeziehen. Badprofis helfen dabei.
2.
Für Wechselgüsse am Waschbecken sowie im Dusch- und Wannenbereich zusätzlich zu den Armaturen Kneippschläuche oder neuartige Gießrohre installieren lassen.
3.
Die Dusche möglichst bodengleich einbauen und eine Sitzgelegenheit vorsehen. Sie trägt zur Entspannung beim Knie- oder Schenkelguss bei.
4.
Fußbecken einplanen – am besten in der Kombination mit einer Sitzbank. Alternative: Es direkt an die Badewanne anschließen, so kann man den Rand als Sitzgelegenheit nutzen.
5.
Haltegriffe vorsehen und rutschfeste Oberflächen auswählen.
6.
Holzrost anschaffen. Laut Sebastian Kneipp, dem Wegbereiter der medizinischen Wasseranwendungen, sollten die Füße während der Hydrotherapie nicht im ablaufenden Wasser stehen.
7.
Beim Kauf des Waschbeckens auf die Füllhöhe achten. Nur bei einer ausreichenden Dimensionierung gelingen Armbäder. 
8.
Augen auf beim Wannenkauf. Auf die richtige Größe und rutschhemmende Ober­flächen achten. Dann sind Sitzbäder, be­stimmte Güsse und selbst Wassertreten möglich. Bei Whirlwannen sind die Art, Anzahl und Lage der Düsen sowie die Lautstärke des Systems von Bedeutung.
9.
In Thermostatarmaturen investieren. Sie beugen u. a. Verbrühungen durch Heißwasser vor, da die Technologie im Inneren Schwankungen ausgleicht.
10.
Schöner Wohnbaden! Auch die Formen, Farben und Materialien, mit denen ein Bad gestaltet wird, beeinflussen das Wohlbefinden. Der Raum sollte daher nicht zu voll gestellt, stets aufgeräumt, freundlich und hell eingerichtet sein

Um die wohltuende und erholsame Wirkung des Wassers besonders intensiv auf Haut und Muskeln ausbreiten zu lassen, eignen sich Wasseranwendungen nach dem Vorbild der Kneippschen Güsse. Infos zu den meTime_spa Produkten: www.keuco.de

Beispiele für die „Wellness-Region“ Bade­zimmer und Tipps, wie kalt-warme Güsse und Trockenbürsten funktionieren sowie eine Adress-Suche für den Badprofi in der Nähe nach Postleitzahlen, gibt es im Internet unter www.gutesbad.de

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