
Günzburg. Mit der Eröffnung des ersten Mehrfamilien-Musterhauses setzt die Lehner Haus GmbH einen wichtigen Meilenstein für zukunftsfähigen Wohnungsbau. Das Gebäude steht exemplarisch für ein serielles, modulares und systemisches Wohnkonzept, das Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und einfache Technik konsequent miteinander verbindet.
Das Musterhaus in Günzburg wurde ab Mitte 2024 entwickelt und innerhalb kürzester Zeit realisiert. Nach rund zwei Monaten intensiver Vorbereitung wurde der Bauantrag im September 2024 eingereicht, die Baugenehmigung folgte bereits im November. Nach der Winterpause begann die Bauphase mit Bodenplatte und Grundsteinlegung, die Montage des Gebäudes erfolgte am 19. Mai 2025. Noch vor Weihnachten konnte das Haus fertiggestellt werden – mit einer schlüsselfertigen Bauzeit von nur sieben Monaten ab Montage.
Das Gebäude ist QNG-zertifiziert und im Energieeffizienz-40-Standard errichtet. Ziel ist ein perspektivisch CO₂-neutraler Betrieb bei gleichzeitig niedrigen Betriebskosten. Ein zentrales Element des Konzepts ist die sogenannte Flatmiete, die Mietern transparente und planbare Wohnkosten bietet und Investoren langfristige Vermietungssicherheit ermöglicht.
Besonderes Augenmerk legte Lehner Haus auf die bewusste Enttechnisierung des Gebäudes. Das Mehrfamilienhaus kommt ohne zentralen Heizraum und ohne klassischen Versorgungsraum aus. Statt komplexer zentraler Technik setzt das Konzept auf Umweltenergie und Solarenergie. Weniger Technik bedeutet geringeren Wartungsaufwand, reduzierte Störanfälligkeit und niedrigere Lebenszykluskosten – ein klarer Vorteil für Mieter und Eigentümer gleichermaßen.
